5 HR Trends für 2019

Ihr Wert ist nicht in Zahlen messbar, in jedem Fall sind sie unglaublich kostbar für ein Unternehmen: Human Resources, auch Humankapital genannt. All das also, was Arbeitgeber durch das Wissen, die Fähigkeiten und die Motivation ihrer Mitarbeiter bekommen. Da immer mehr Millennials auf den Arbeitsmarkt drängen, verändern sich diese Ressourcen und damit auch die gesamte Unternehmenskultur. Der technologische Wandel bringt ebenfalls neue Trends mit sich. Fünf davon stellen wir hier vor – sie werden das Jahr 2019 prägen.

 

5 HR Trends für das Jahr 2019

 

1. Ein ganzheitliches Talent-Management
Ein schicker Firmenwagen und ein üppiges Gehalt reichen nicht mehr, um qualifizierte Spitzenkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Talente mit großem Potenzial, die ein Unternehmen bereichern, müssen im Jahr 2019 anders angeworben werden als früher. Beim ganzheitlichen Talent-Management geht es um drei Ziele: Talente zu erkennen, zu fördern und ans Unternehmen zu binden. Firmen präsentieren sich laut dem Gabler Wirtschaftslexikon dafür oftmals als Marke, mit der sich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter identifizieren können und sich bei ihr bewerben. Mit Blick auf die Unternehmensziele sollen die angeworbenen Fachkräfte dann so gefördert und spezifisch eingesetzt werden, dass das Unternehmen deren gesamtes Potenzial ausschöpfen kann. Gleichzeitig ist es wichtig, die Talente emotional ans Unternehmen zu binden. Das gelingt zum Beispiel, wenn ihnen neben dem Beruf genug Zeit für ihre Freizeit oder Familie eingeräumt wird.

2. Design Thinking als Arbeitsmethode
Welche Wünsche und Bedürfnisse hat der Kunde? Und welche Probleme? Design Thinking soll Unternehmen helfen, diese zu erkennen und zu neuen Ideen führen. Eine Gruppe, die aus verschiedensten Fachrichtungen gebildet wird, versetzt sich bei dieser Methode in die Perspektive des Nutzers und entwickelt dann eine praktische, menschenzentrierte Lösung. Nichts liegt also näher, als Design Thinking genau dort anzuwenden, wo der Mensch im Mittelpunkt steht – beim Managen der Human Resources. Das geht auch aus dem HR Trend Institute hervor.

3. Diversity & Inclusion – Die Vielfalt der Mitarbeiter nutzen
Eine “bunte” und heterogene Belegschaft nützt jedem Unternehmen. Die Erfahrungen und das Wissen aus unterschiedlichen Kulturen und Altersgruppen bereichern. Wenn es gelingt, eine Atmosphäre zu schaffen, in dem unterschiedliche Perspektiven und Denkweisen wertgeschätzt werden, dann entstehen Kreativität und Innovation. Dafür sind D&I-Maßnahmen notwendig, also ein “Vielfalts- und Einbeziehungsmanagement”, erklärt business-wissen.de. Eine angemessene Frauenquote, ältere und ausländische Mitarbeiter sind für ein ganzheitliches D&I-Konzept wichtig, genauso aber auch spezifische Kompetenzen und Arbeitsweisen der einzelnen Mitarbeiter.

4. Der Mitarbeiter als Gestalter
Die Globalisierung und veränderte Arbeitswelten führen dazu, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter gezielter einsetzen müssen. Beispielsweise bringt es einigen Firmen nichts mehr, wenn Mitarbeiter jeden Tag acht Stunden im Büro sitzen. Sie sollten stattdessen lieber für bestimmte Projekte oder Kunden arbeiten. Arbeitszeiten und -Orte variieren dabei häufig und werden flexibler – das prägt die Unternehmenskultur. Wenn mit Freelancern, aus dem Homeoffice und in virtuellen Teams gearbeitet wird, müssen Unternehmen Wege finden, ihre immer vielfältigere Arbeitnehmerschaft optimal zu managen.

5. Das Internet als Lern- und Ausbildungshilfe
Das “Internet der Dinge” wird den Bildungs- und Arbeitsmarkt verändern, dessen ist sich die Bundeszentrale für politische Bildung sicher. Es gibt bereits intelligente Lern- und Arbeitsumgebungen in Unternehmen, die sich Smart Learning Environments nennen. Das können Räume sein, die beispielsweise mit smarten Stiften und Boards ausgestattet sind und das Arbeiten in Teams erleichtern. Wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel eine Grafik entwirft, ist sie auch auf den Geräten der Kollegen sichtbar.

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